Kompressionssocken

Kompressionssocken – die gute Lösung für ambitionierte Sportler

Der Wechsel von herkömmlichen Socken zu Kompressionssocken kann für Sportler einen wahren Unterschied ausmachen. Sowohl Profisportler als auch Hobbysportler tragen Socken mit Kompression, um die besten Leistungen aus sich herauszuholen. Dass Kompression auch für Sportler nützlich sein kann, war lange Zeit nicht bekannt.

Die ursprüngliche Technologie stammt aus der Medizin, wo insbesondere Menschen mit einer Venenkrankheit damit behandelt werden. Das Blut- und Lymphsystem wird dabei unterstützt. Auch Läufer können von diese Wirkungen profitieren, allerdings sollte man von Kompressionssocken keine Wunderdinge erwarten. Vielmehr ist der richtige Einsatz von Kompressionssocken entscheidend. In gewissen Bereichen der sportlichen Ausübung kann ein Kompressionssocke Vorteile bringen.

Was sind Kompressionssocken und wie funktionieren sie?

Kompressionssocken zeichnen sich durch eine Druckausübung auf Fuß und Bein aus. Des Weiteren sorgen gute Kompressionssocken für eine Stabilisierung des Fußes, wodurch das Verletzungsrisiko beim Laufen verringert werden kann.

Socken mit Kompression sorgen durch die Druckerzeugung für eine Entlastung des Venen- und Lymphsystems an den Beinen – in der Folge wird die Durchblutung angeregt und Blutstaus werden vermieden.

Entscheidend bei der Auswahl der richtigen Kompressionssocken ist die Stärke des Drucks, der auf die Beine ausgeübt wird. Je nach Sportler ist der Druck, der für eine optimale Leistung benötigt wird, unterschiedlich. Generell spricht man allerdings von einem Druck im Bereich von 20 mmHg, der für die meisten Sportlerinnen und Sportler optimal ist. Unschlagbar ist immer das eigene Gefühl, wird der Druck als angenehm und stimulierend oder als einschnürend und störend empfunden?

soccas_running_socks_laufen

Was bringen Kompressionssocken?

Die Effekte von Kompressionssocken sind vielfältig und für Sportler in allen Bereichen interessant. Beim Blick auf den Fachbereich der Medizin wird deutlich, dass Kompressionen verwendet werden, um den venösen Rückfluss zum Herzen zu stimulieren und das Auftreten von Ödemen zu verhindern – doch auch im Bereich des Sports kann aus dieser Methode Profit geschlagen werden.

Besonders im Hinblick auf Regenerationen können Socken mit Kompression die benötigten Erholungsphasen verkürzen. Außerdem minimieren Kompressionssocken das Auftreten von Muskelvibrationen, wodurch Energiepotentiale eingespart werden können. Durch die Verbesserung des Regenerationsprozesses ist das Gefühl schwerer Beine oder der Muskelkater im Beinbereich nach dem Training mit Kompressionssocken meist durchaus seltener als beim Training mit herkömmlichen Socken.

Neben diesen gesundheitlichen Vorteilen können Kompressionssocken weiterhin zu Verbesserungen beitragen, weshalb einige Leistungssportler auf ihre Wirkungen schwören. Studien haben herausgefunden, dass besonders längere Kompressionssocken oder auch Kompressionsstrümpfe die Muskelpumpe anregen und in einzelnen Muskelpartien zu Optimierungen beitragen können.

So konnte auch herausgefunden werden, dass sich die kinästhetische Empfindung sprich die Bewegungswahrnehmung verbessert. Eine Reihe von Sportlern – die eine Gruppe mit Kompressionssocken, die andere ohne – sollte mit verbunden Augen raten, wie große der jeweilige Winkel bei einer Beugung im Kniegelenk ist, also der Winkel zwischen Ober- und Unterschenkel. Die Probanden mit den Kompressionssocken waren beim Raten näher an dem wirklichen Beinwinkel dran als die ohne.

Die Experten vermuten, dass diese Sportlern durch den zusätzlichen Aktivierungszustand ihrer Beinmuskeln eine bessere Bewegungswahrnehmung haben oder anders ausgedrückt: der so genannte kinästhetische Sinn wird in diesem Fall besser unterstützt. Man geht davon aus, dass eine Muskulatur im Spannungszustand durch aktivierte Rezeptoren mehr Umgebungsinformationen aufnehmen kann, in deren Folge der Körper die Bewegung besser einschätzen und darauf mit einer guten Bewegungsantwort reagieren kann. Das könnte zum Beispiel Anfängern helfen, sich eine gute Lauftechnik besser anzueignen, einfach, weil die Bewegungsempfindung aufgrund ihrer Kompressionssocken besser ausgeprägt ist.

Sportsocke Funktionszonen

Kompressionssocken vs Kompressionsstrümpfe

Die beiden Begriffe Kompressionssocken und Kompressionsstrümpfe liegen sehr nah beieinander – streng genommen gilt: Kompressionsstrümpfe umfassen neben dem Fuß auch noch einen umfassenderen Teil des Beines wie z.B. auch bis hin zum Oberschenkel. Kompressionssocken dagegen sind kürzere Formen eines Strumpfes und fokussieren sich auf den Fuß- bis maximal Wadenbereich.

Grundsätzlich liegt der in Bezug auf die Kompression der Hauptaktionsbereich bei einem gesunden Sportler zwischen Sprung- und Kniegelenk, so dass Laufkompressionsstrümpfe mit einer vorrangigen Schien- und Wadenkompression ausreichend sind.

Die primäre Muskelarbeit findet in diesem Bereich statt, die gewinnbringenden Effekte der Kompression kommen hier am besten zur Entfaltung. Kompressionssocken machen vor allem Sinn bei Läufern, die Beschwerden mit ihren Füßen haben – das können zum Beispiel Schwellungen oder Wassereinlagerungen sein, die besonders bei Problemen mit dem Lymphsystem schneller auftreten. Hier kann eine Kompression entgegenwirken, indem sie den Rücktransport der Stoffwechselendprodukte schon von der Zehe weg unterstützt.

Laufkompressionsstrümpfe oder Lauftubes zielen auf die Aktivierung der Unterschenkelmuskulatur ab. Bei guten Laufkompressionen wird der Druck elektronisch an der Strickmaschine exakt konstruiert. Dabei ist das Druckprofil entscheidend. Ideal ist die stufenweise Anpassung, um den venösen Rückfluss zu unterstützen. Das heißt, der Druck ist am Knöchel am stärksten und nimmt zum Knie nach oben hin ab.

Dabei ist der Ausgangsdruck eine wichtige Orientierungsgröße. Je nach Hersteller werden unterschiedliche Druckgrößen und -profile angeboten. Bewährt hat sich im Sport ein Druckgröße knapp unter dem medizinischen Therapiebereich. Der so genannte vormedizinische Bereich liegt idealerweise zwischen 18 und 21mmHg. Auch geringere Druckstärken können beim Laufen je nach Empfinden sinnvoll sein, allerdings fällt dementsprechend auch der Wirkungsgrad geringer aus, sprich: die Effekte der Kompression kommen nicht so stark zum Tragen.

halblange bequeme Laufsocken

Kompressionssocken aus Deutschland – Soccas Wadenkraftstoff

Für Kompressionssocken in Markenqualität muss man nicht lange suchen – mit Soccas hat es sich ein junges Unternehmen aus Deutschland zur Aufgabe gemacht, Sportlerinnen und Sportlern optimale Kompressionssocken zur Verfügung zu stellen.

Hergestellt in den traditionsreichen Strumpfwerken des Erzgebirges haben Wadenkraftstoff Kompressionssocken von Soccas eine zertifizierte Kompressionstechnologie zur Stabilisierung der Wadenmuskulatur.

Weiterhin bieten die Wadenkraftstoff Socken einen hohen Tragekomfort inklusive verbesserter Kraftübertragung und Bewegungskontrolle.

Fazit: Socken mit Kompression – eine Lösung für jeden Sportler?

In wenigen Worten: Ja! Kompressionssocken haben definitiv das Potenzial, das Trainings- oder Wettkampferlebnis eines jeden Sportlers zu optimieren. Das Tragegefühl von Kompressionssocken bedarf jedoch einer gewissen Eingewöhnungszeit – für Sportlerinnen und Sportler, die bisher noch nie mit Kompression gelaufen sind, könnte das Gefühl anfänglich etwas befremdlich sein – doch nach etwas Einlaufen entfalten die Socken nach einiger Zeit ihre gesamte Wirkung.